Castellucci und Fraktion besuchen BTZ Wiesloch

Veröffentlicht am 08.10.2014 in Bundespolitik

Schon seit langem befasst sich die SPD-Kreistagfraktion Rhein-Neckar mit dem Thema „Teilhabe am Arbeitsmarkt auch für Menschen mit Beeinträchtigungen“. Die Menschen wollten langfristig nicht auf soziale Zuwendungen angewiesen sein, „sondern ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft bestreiten“, so der Fraktionssprecher Dr. Ralf Göck (Brühl) bei dem Besuch seiner Fraktion in dem Wieslocher Beruflichen Trainingszentrum.

Ein weiterer Aspekt sei auch die Stabilisierung und Erhöhung des Selbstwertgefühls. Dieser Aspekt konnte vom Geschäftsführer des BTZ, Heiko Kilian, bestätigt werden, „denn in den meisten Fällen gehen Arbeitslosigkeit und psychische Erkrankung Hand in Hand.“

Im BTZ sollen Menschen mit einer psychischen Erkrankung durch berufliche Orientierung, praxisnahes Training und Ausbildung wieder dazu befähigt werden, am 1. Arbeitsmarkt teilzunehmen. Für die Einrichtung steht an erster Stelle, die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten der betroffenen Personen zu erkennen und darauf aufbauend die passende Förderung anzubieten. Die Anwesenden konnten sich sowohl im Dialog mit Mitarbeitern als auch durch die Besichtigung der Einrichtung ein umfassendes Bild von der Arbeit des BTZ machen.

Lars Castellucci MdB und die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Neckar

„Derartige Einrichtungen sind vor allem im Hinblick auf Inklusion ein wesentlicher Bestandteil, um Menschen mit psychischer Erkrankung wieder eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu bieten“, so die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Kreistagfraktion, Renate Schmidt (Eppelheim).

Allerdings wollte es Geschäftsführer Kilian nicht versäumen, den Politikern Wünsche und Anregungen mit auf den Weg zu geben. Vor allem die Beteiligung verschiedener Kostenträger an den Maßnahmen macht es oftmals schwer, die Maßnahmen auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer abzustimmen.

Dr. Lars Castellucci sagte zu, die angesprochenen Aspekte in die SPD-Bundestagsfraktion einzubringen und auch die SPD-Kreistagfraktion wird sich weiterhin in den entsprechenden Gremien für Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung von Menschen mit Beeinträchtigungen einsetzen um die Teilhabe auf dem 1. Arbeitsmarkt zu vergrößern.

 
 

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